Zweistufige Sicherheit – die Basis aller teamconcept-Projekte

Die Grundsätze eines jeden teamconcept-Vertrags sind eine partnerschaftliche Haltung und ein gemeinsam aufgestellter Rechte- und Pflichten-Katalog.

teamconcept-Projekte unterscheiden zwei vertraglich voneinander unabhängige Phasen: die Preconstruction- und die Construction-Phase.

Vertragsprinzipien

  • In der Preconstruction-Phase erfolgen die gemeinsame Optimierungsplanung, die gemeinsame Bausoll-Definition und die gemeinsame Vereinbarung von Mechanismen der Konfliktregelung.
  • Die Vereinbarung zur Preconstruction-Phase beinhaltet eine beiderseitige Ausstiegsoption am Ende der Preconstruction-Phase.
  • In der Construction-Phase erfolgt die Realisierung des Projekts unter den gemeinsam vereinbarten Bedingungen.
  • Verschiedene Vertragsmodelle bieten systemimmanente Vorteile der Kosten- und Terminsicherheit mit hoher Transparenz.

Sechs Vertragstypen – flexibel auf Ihr Projekt adaptierbar, auch im Mix

Für die Projektrealisierung mit dem Züblin teamconcept eignen sich mehrere Vertragsmodelle, die auch variabel kombiniert werden können.

teamconcept-Vereinbarung

Die teamconcept-Vereinbarung regelt die Zusammenarbeit der Beteiligten während der Preconstruction-Phase. Die transparente und verbindliche Kostenermittlung, Terminplanung, Baustelleneinrichtungs- und Logistikplanung sowie die Optimierung des Projekts und seiner Planung sind wesentliche Leistungen dieser Phase. Die teamconcept-Vereinbarung bildet die Grundlage für die spätere Beauftragung mit der Projektrealisierung. Die Vergütung der Preconstruction-Phase erfolgt i. d. R. pauschal.

Pauschalvertrag

Stärke dieses Vertragsmodells ist seine Einfachheit: Die Vergütung erfolgt pauschal und damit mengenunabhängig. Basis ist das Leistungsverzeichnis oder eine funktionale Leistungsbeschreibung mit Planungsunterlagen. Abhängig von den Projektanforderungen wird zwischen Detail- oder Globalpauschalvertrag unterschieden.

> Unsere Projekt-Referenzen im Pauschalvertrag

GMP-Vertrag

Der GMP-Vertrag gewährleistet hohe Transparenz und Variabilität. Abgerechnet wird durch den Nachweis der bezuschlagten, nach oben gedeckelten Herstellkosten. Unterschreitungen des garantierten Maximalpreises kommen beiden Partnern zugute. Das schafft Anreize zur Kostenoptimierung durch gemeinsame Nachunternehmervergaben im open book-Verfahren. Als Vertragsbasis fungiert auch beim GMP-Vertrag das Leistungsverzeichnis oder eine funktionale Leistungsbeschreibung.

> Unsere Projekt-Referenzen im GMP-Vertrag

ARGE-Vertrag

In der Arbeitsgemeinschaft bildet die Auftraggeberseite mit Züblin eine Gesellschaft. Das vermeidet Doppelbesetzungen (z. B. im Controlling) und schafft eine gleiche Interessenslage. Ähnlich dem GMP-Vertrag werden die Nachunternehmerleistungen im open book-Verfahren ausgeschrieben, beauftragt und abgerechnet.

> Unsere Projekt-Referenzen im ARGE-Vertrag

Cost-plus-Fee-Vertrag

Bauen mit offenen Karten: Bei diesem Vertragsmodell ist das offengelegte Kalkulationsleistungsverzeichnis Grundlage der Leistungserbringung. Ihr Umfang kann während der Ausführung flexibel angepasst werden. Die Nachunternehmervergaben erfolgen gemeinsam im open book-Verfahren. Die hohe Kostentransparenz des Vertragsmodells ermöglicht einen zügigen Projektbeginn mit wenig Vorlauf. Die Vergütung erfolgt auf Basis nachgewiesener Herstellkosten zzgl. Generalunternehmerzuschlag (Fee).

> Unsere Projekt-Referenzen im Cost-plus-Fee-Vertrag

Einheitspreisvertrag

Hohe Flexibilität sichern, auch wenn Leistungsumfang oder Mengen sich ändern. Die detaillierte Leistungsbeschreibung ist nach Art und Menge in den Positionen des Leistungsverzeichnisses vorgegeben. Die Vergütung erfolgt auf Basis von vereinbarten Einheitspreisen und mengenabhängigem Aufmaß.

> Unsere Projekt-Referenzen im Einheitspreisvertrag

Project Alliancing

Vertrauen und Respekt optimieren die Wertschöpfung. Bei diesem Modell wird die Leistungsbeschreibung gemeinsam von Bauherrenseite, Planenden und Züblin erarbeitet. Die Vergütung erfolgt im open book-Verfahren als gemeinsames Vergütungssystem für alle. Bonus-Malus-Regelungen beeinflussen die Vergütung auf Basis des tatsächlich erbrachten Nutzens. Die umfassende Transparenz fördert das Engagement aller Beteiligten im Sinne von „best for project“-Entscheidungen.

> Unsere Projekt-Referenzen für Project Alliancing